Studienschwerpunkte Bachelor International Culture and Management
Die Cologne Business School bietet Ihnen im englischsprachigen Bachelorstudiengang International Culture and Management sechs Studienschwerpunkte an, die Sie nach Ihrem individuellem Interesse wählen können. Schärfen Sie auf diese Weise Ihr persönliches Profil und setzen Sie Signale für spätere Karriereschritte!
Tourism Event Hospitality Management
Als weltweit größter Arbeitgeber bietet die Tourismusbranche sehr gut ausgebildeten Nachwuchskräften mit internationaler Ausrichtung und Praxiserfahrung ausgezeichnete Berufsperspektiven. Deshalb bietet die Cologne Business School ab Wintersemester 2011 einen eigenen Studiengang an, der auf dieses Tätigkeitsfeld vorbereitet. Neben dem Studium dieses neuen Bachelorprogramms International Tourism Management besteht auch weiterhin wie bisher die Möglichkeit, die Tourismusbranche als Spezialisierung im Fachbereich International Culture and Management zu wählen. Hier ist der Anteil an Kursen, die sich direkt mit Tourismus beschäftigen geringer (insgesamt vier Module mit je zwei Kursen), stattdessen werden mehr allgemeine Kurse zum interkulturellen Management oder aus dem Bereich der Sozialwissenschaften besucht. Begleitet wird das Studium durch das Training in den besonders im Dienstleistungssektor wichtigen Soft Skills sowie der Möglichkeit zum Erwerb oder Ausbau von Fremdsprachenkenntnissen, wie zum Beispiel Spanisch.
Im Bereich des Studienschwerpunkts Tourism Event Hospitality Management erfolgt im zweiten und dritten Semester eine Einführung in die Strukturen der Tourismusindustrie, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen der Tourismusgeographie. Ebenfalls im dritten Semester wird das Knowhow zur Planung und Durchführung von Events vermittelt. Das Hotelgewerbe und die Luftfahrtindustrie stehen dann im Mittelpunkt der Kurse des vierten Semesters. Nach dieser zweijährigen Grundausbildung absolvieren die Studierenden ein möglichst internationales Praktikum und im Anschluss daran ein Auslandssemester. Hier bestehen gute Kontakte zu Hochschulen weltweit, die interessante Kurse aus dem Bereich Tourismus anbieten. Im sechsten Semester werden dann wieder in Köln die Bereiche Reiseveranstaltung und –vertrieb sowie das Management und die Vermarktung touristischer Destinationen thematisiert, bevor mit der Bachelor Arbeit das Studium nach sechs Semestern abgeschlossen werden kann.
Business Psychology
Kenntnisse aus dem Fachgebiet der Psychologie werden in der Wirtschaft zunehmend eingesetzt, wenn es zum Beispiel darum geht zu erforschen wie Konsumenten auf Produkte reagieren oder wie Mitarbeiter im Unternehmen motiviert werden können. Durch psychologische Erkenntnisse fundiertes Managementwissen ist heutzutage unabdingbar in vielen Bereichen wie Personalwesen, Marketing, Weiterbildung, Unternehmensberatung, etc. Deshalb wächst die Nachfrage an entsprechend geschulten Mitarbeitern, die eine Kombination aus betriebswirtschaftlichem Verständnis und psychologischen Kenntnissen mitbringen.
Die Spezialisierung Business Psychology im Fachbereich International Culture and Management bietet diese Kombination aus Veranstaltungen der Betriebswirtschaftslehre und der Sozialwissenschaften mit spezifischen Kursen zur Arbeits- und Organisationspsychologie sowie zur Konsumenten- und Werbepsychologie. Die Einführung in die Thematik der Wirtschaftspsychologie erfolgt im zweiten Semester mit Kursen zur Wahrnehmung, Kognition und Motivation. Im dritten Semester stehen dann die Themen Sozialpsychologie und Medienpsychologie im Mittelpunkt. Arbeits- und Organisationspsychologie – besonders wichtig für den gesamten Bereich des Personalmanagements – sind die Themen des vierten Semesters. An diese Grundausbildung schließen sich ein Praktikum und ein verpflichtendes Auslandssemester an, die dazu genutzt werden können, im eigenen Interessenbereich praktische und internationale Erfahrungen zu sammeln. Zur Vorbereitung des Studienabschlusses bietet das Abschlussmodul der Spezialisierung die Möglichkeit, sich mit den neuesten Erkenntnissen der Wirtschaftspsychologie zu beschäftigen und in Fallstudien das bislang Gelernte praktisch anzuwenden. Hieraus kann sich dann ein Thema für die Bachelorarbeit ergeben, mit der das Studium nach sechs Semestern abgeschlossen wird.
Media Management
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Medien nehmen heute mehr denn je Einfluss auf moderne Industriegesellschaften. Das Medium Internet hat ein neues Zeitalter eingeläutet und dazu geführt, dass Informationen noch schneller als durch Radio und Fernseher verbreitet werden können. Wenn Sie Kreativität mit fundierten Managementkenntnissen kombinieren möchten, liegen Sie mit der Studienrichtung Media Management genau richtig. Denn mit der Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zählt der Medienbereich zu den großen Wachstumsbranchen im 21. Jahrhundert. Bereits heute macht dieser Sektor in den Industrieländern etwa die Hälfte der Wertschöpfung aus und bietet daher eine Vielzahl attraktiver Positionen. Während des Studiums machen Sie sich mit allen wichtigen Aspekten des Media Managements vertraut und erhalten von führenden Vertretern auf dem Feld der Kommunikation State-of-the-Art- Einblicke dieser Branche.
Behandelt werden Fragestellungen aus den Disziplinen Medienrecht, Medienpsychologie und Medienökonomie sowie die technischen Aspekte des Gebietes. Sie erfahren, wie Medienleistungen in Fernsehen, Rundfunk, Print, Verlagen und Neuen Medien kalkuliert und finanziert werden. Auch der Bereich Public Relations gehört zum behandelten Stoff. PR ist heute eine zentrale Komponente jeder erfolgreichen Unternehmenstätigkeit. Das Modul vermittelt eine detaillierte Einführung in die PR- Branche, stellt unterschiedliche PR- Theorien vor und vermittelt Wissen über erfolgreiche Kampagnen und deren inhaltlicher Konzeption. Zudem schulen Sie Ihr Gespür für neue Trends in der kommunikativen Medienwelt und entwickeln sich insgesamt zu einem eloquenten Profi für die vorderen Plätze im Bereich Media Management. Die Studenten des Bereichs Media Management an der CBS erwerben auf diese Weise fundiertes Wissen über die internationale Medienindustrie, beschäftigen sich wissenschaftlich mit Medienstudien und qualifizieren sich so für eine verantwortungsvolle Position im Medienbereich.
Arts and Cultural Management
Die beiden Bereiche Kultur und Wirtschaft mögen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Tatsächlich besteht zwischen ihnen aber eine enge Verbindung, nicht zuletzt dadurch, dass auch der Kultur verpflichtete Institutionen wie Museen, Galerien, Theater, Verlage etc. nicht alleine aufgrund kultureller Expertise überleben können, sondern sich als wirtschaftliche Akteure nach den Gesetzen des Marktes behaupten müssen. Der Standort Köln, gelegen in einer Region mit einem großen und vielfältigen Kulturangebot, bietet einen exzellenten Ausgangspunkt für einen Studiengang, der auf eine Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen Kultur und Wirtschaft vorbereitet.
Die Spezialisierung Arts and Cultural Management im Studiengang International Culture and Management bildet zukünftige Kulturmanager aus, indem betriebswirtschaftliche Kenntnisse kombiniert werden mit Spezialveranstaltungen, die die Besonderheiten des Kulturbetriebs erklären. Der Einstieg in die Spezialisierung erfolgt im zweiten Semester durch ein Modul, in dem Themen der Kunst- und Kulturgeschichte sowie die Hintergründe der Produktion von Kultur behandelt werden. Darauf folgt im nächsten Semester der Themenkomplex der Vermarktung von Kultur mit Kursen zu Public Relations sowie dem Management von Museen und Galerien. Im vierten Semester folgen Kurse aus dem Bereich der Organisation von Kulturveranstaltungen, bevor nach einem Praktikum das Auslandsstudium im fünften Semester die Möglichkeit eröffnet, in einer Kulturmetropole der Welt zusätzliche Erfahrungen zu sammeln. Durch Einblicke in die Kulturpolitik und ein Seminar zu den neuesten Entwicklungen im Kulturbereich vorbereitet, wird das Studium nach sechs Semestern dann mit der Erstellung der Bachelorarbeit abgeschlossen.
East Asia Management
Der Wirtschaftsraum Ostasien mit den hochentwickelten Volkswirtschaften Japan und Südkorea sowie dem Wachstumsmarkt China wird auf absehbare Zeit die internationale Boomregion und der Motor der Weltwirtschaft sein. Attraktive Markt- und Produktionsbedingungen machen diese Region zu einem Magneten für viele Branchen der deutschen Wirtschaft und sorgen so für einen nachhaltigen Bedarf an entsprechend qualifizierten und spezialisierten Mitarbeitern.
Ein Studium mit der Spezialisierung East Asia Management im Rahmen des Fachbereichs International Culture and Management bereitet optimal auf eine Tätigkeit vor, bei der die Zusammenarbeit mit Akteuren des ostasiatischen Marktes im Vordergrund steht. Allgemeine Veranstaltungen des Fachbereichs führen ein in alle Funktionsbereiche der Betriebswirtschaftslehre und vermitteln darüber hinaus das sozialwissenschaftliche Rüstzeug für interkulturelles Management. Die Ostasien-Spezialisierung beginnt im zweiten Semester mit einer Einführung in die Wirtschaftsgeographie und Geschichte der Region. Im folgenden Semester werden die Besonderheiten der Wirtschaftsentwicklung in Ostasien sowie die sozialen und kulturellen Hintergründe für das Verständnis der Region gelehrt. Auf diesen Kenntnissen aufbauend erfolgt im vierten Semester die Beschäftigung mit den politischen Gegebenheiten in Ostasien sowie den für die Region wichtigen Businesspraktiken und Managementtechniken. Während des gesamten Studiums kann optional eine der drei ostasiatischen Sprachen Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch erlernt werden. Nach dieser fundierten Grundausbildung und einem Praktikum besteht im obligatorisch im Ausland zu verbringenden fünften Semester die Möglichkeit eines Studiums an einer chinesischen, japanischen oder koreanischen Universität. Im Abschlusssemester werden aktuelle Themen aus der ostasiatischen Region thematisiert und mit einer Veranstaltung zur Wirtschaft in Südostasien und Indien der Blick über den Tellerrand ermöglicht, bevor mit der Bachelorarbeit der Studienabschluss vorbereitet wird.
Latin America Management
Lateinamerika ist kaum vergleichbar mit dem europäischen oder asiatischen Wirtschaftsraum. Die Verschuldung der Länder ist hoch, die Infrastruktur kaum entwickelt und Wechselkursschwankungen belasten die Volkswirtschaften der Länder. Gleichzeitig besitzt die Region ein hohes Entwicklungspotential und bietet viele Chancen für Investitionen in zukunftsträchtigen Branchen. Historisch ist Lateinamerika europäisch geprägt und steht bis heute kulturell, sozial und ökonomisch in einer starken Wechselbeziehung zur „alten Welt“. Spanisch und Portugiesisch als Landessprachen grenzen diese Region auch sprachlich vom britisch geprägten Nordamerika ab.
Als regionale Spezialisierung eines betriebs- und sozialwissenschaftlichen Studiengangs wie International Culture and Management ist Lateinamerika-Management momentan noch ein Geheimtipp. Da Mittel- und Lateinamerika aber ein großes Entwicklungspotential vorausgesagt wird, werden mehr und mehr Manager gesucht, die fundierte Kenntnisse über die Region haben und als Entwicklungsökonomen die dortigen Transformationsprozesse analysieren und begleiten können. Im Schwerpunktfach Latin America Management beginnen Studierende im zweiten Semester mit den historischen und wirtschaftsgeographischen Grundlagen, studieren im dritten Semester die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe sowie die wirtschaftlichen Strukturen der Region und kommen dann im vierten Semester zu einer umfassenden Analyse der politischen Gegebenheiten und spezifischen Managementmethoden für den Umgang mit lateinamerikanischen Märkten und Wirtschaftsakteuren. Begleitet wird das inhaltliche Studium von der Möglichkeit, Spanisch oder Portugiesisch zu erlernen, wodurch sich für das Praktikum nach dem vierten Semester und das anschließend an einer ausländischen Hochschule zu verbringende fünfte Semester viele Möglichkeiten ergeben, die Region Lateinamerika aus erster Hand kennenzulernen. Im Abschlusssemester werden dann neuste Entwicklungen und das spezifische Feld der Entwicklungszusammenarbeit mit Lateinamerika thematisiert, bevor mit der Bachelorarbeit das Studium nach sechs Semestern abgeschlossen wird.
