Die amerikanische Präsidentschaftswahl im Fokus

Prof. Fifka referiert auf internationaler Expertenkonferenz


Am 6. November 2012 findet zum 57. Mal die Wahl des amerikanischen Präsidenten statt. Seit 2009 regiert der anfangs viel gefeierte erste schwarze Präsident, Barack Obama, die 50 Staaten. Doch Wirtschaftskrise, innen- und außenpolitische Probleme wie die Uneinigkeit über die Gesundheitsreform belasten die USA im Wahljahr schwer. Die Republikaner suchen die Schuld für die besorgniserregende Finanzlage bei Obama und der Ruf nach neuen Konjunkturprogrammen und Reichen-Steuern wird lauter. Die USA und mit ihnen Barack Obama scheinen immer mehr an Kraft zu verlieren.

Die Universität Regensburg veranstaltete Ende Juni eine internationale Expertenkonferenz, die Bilanz über die Obama-Präsidentschaft zog und die Wiederwahlchancen Obamas sowie die transatlantischen Beziehungen analysierte. Prof. Dr. habil. Matthias Fifka, Inhaber des Dr. Jürgen Meyer Stiftungslehrstuhls für Internationale Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit an der Cologne Business School, referierte im Rahmen der Konferenz über die Wirtschaftslage unter Obama. Er sprach über die Folgen der Wirtschaftskrise, wie Arbeitslosigkeit, Zwangsversteigerungen und Privatinsolvenzen, und die Ursachen, die lange vor Obamas Regierungszeit keimten.

„Im aktuellen Wahlkampf werden Wirtschaftslage und Arbeitslosigkeit dominierende Themen sein“, meint Prof. Fifka. „Mitt Romney, Obamas republikanischer Konkurrent, hat aufgrund seiner Wirtschaftsexpertise gute Chancen, die Abstimmung für sich zu entscheiden. Es erwartet uns also ein äußerst enger Wahlkampf, auf dessen Ende wir am 6. November gespannt sein dürfen.“